Camping Villaggio Spiaggia Lunga Vieste Gargano Italien
Italien,  Camping,  Caravan

Villaggio Spiaggia Lunga Vieste Gargano Juli 2020

Lange Zeit stand unser geplanter Sommerurlaub auf wackligen Füßen. Ende Mai zeichnete sich ab, dass wir wie geplant in Richtung Süditalien on Tour gehen konnten. Ende Juni ging es dann für zweieinhalb Wochen auf den Campingplatz “Villaggio Spiaggia Lunga”, der zwischen Peschici und Vieste am Gargano liegt.

Was wir in diesen ungewöhnlichen Zeiten erlebt haben, berichten wir in diesem Beitrag.

Anreise nach Apulien

Am 24.06.2020 starteten wir nachmittags in Richtung Süden. Früher reisten wir üblicherweise durch die Schweiz nach Italien. In diesem Jahr kam dies nicht in Frage. Mit Caravan wären gleich zwei Vignetten in der Schweiz und eine zusätzliche in Österreich fällig geworden. Daher entschieden wir uns über den Brenner zu reisen und auf diese Weise rund 80,- Euro zu sparen.

Gegen zwei Uhr Morgens am folgenden Tag legten wir in Sterzing auf dem Parkplatz eines ehemaligen Supermarktes eine rund vierstündige Schlafpause ein. Bei Tageslicht zeigte sich, dass es direkt an der Autobahnabfahrt auch einen dedizierten Stellplatz für Wohnmobile gab. (Dürfen diese eigentlich auch von Wohnwagen-Gespannen genutzt werden?) Wir hätten lediglich am ersten Kreisverkehr rechts statt links Richtung Sterzing abbiegen müssen.

In diesem Jahr nutzten wir erstmalig die Mautbox von Bip&Go, die sich hervorragend bewährt hat. Bis zum Gargano waren zwar lediglich zwei Mautstellen zu passieren. Nichtsdestoweniger war es ein herrliches Gefühl durch die Schranken, die sich von Zauberhand öffneten, zu fahren, ohne mühselig mit Biglietto oder Kleingeld hantieren zu müssen. Doch von diesem Komfortgewinn berichten wir ein andermal.

Die Anreise verlief ansonsten völlig unspektakulär. Erst auf den letzten rund 20 Kilometern führte die Strecke über teils sehr kaputte, enge und serpentinenreiche Straßen, die hohe Konzentration erforderten, um nicht ein großes Durcheinander im Caravan zu erzeugen.

Nach ziemlich exakt 24 Stunden und 1.839 Kilometern erreichten wir schließlich wohlbehalten unser Ziel.

Campingplatz “Villaggio Spiaggia Lunga”

Lage

Der Campingplatz “Villagio Spiaggia Lunga” liegt am Meer an der SP52 zwischen Peschici und Vieste. Direkt angrenzend finden sich zahlreiche weitere Campingplätze und Ferienanlagen.

Spiaggia Lunga ist durch die Landstraße in zwei Zonen geteilt: die Strandzone und die Hügelzone.

Die Strandzone besteht zum überwiegenden Teil aus Stellplätzen für Camper. Es finden sich aber auch einige Bungalows verschiedenen Alters und Qualitätsniveaus.

Die Hügelzone kann mit einem kurzen Fußmarsch oder via Kleinbus-Shuttle erreicht werden und besteht ausschließlich aus Bungalows, die sich harmonisch in das terrassierte Gelände einfügen.

Der Campingplatz ist wahlweise von Norden über Peschici oder Süden über Vieste erreichbar. Wobei es aus unserer Sicht keinen Unterschied macht, welche der beiden Varianten man wählt. Von Norden kommend, muss man einen längeren Teil über Landstraße fahren und büßt Zeit ein. Von Süden hat man einen theoretischen Vorteil durch den längeren Autobahnanteil. Dieser wird jedoch durch den erforderlichen Umweg aufgezehrt.

Stellplätze auf dem Campingplatz “Villaggio Spiaggia Lunga”

Die ca. 250 Stellplätze für Zelte, Wohnmobile und Wohnwagen befinden sich in mehreren rechteckigen Sektionen (Zona Verde, Azzurra, Rosso, …). Sie sind alle etwa gleich groß, parzelliert und verfügen trotz Baumbestand über Mattendächer. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Strand- und Waschhausnähe.

Darüber hinaus geht es auf den Stellplätzen in direkter Strandnähe (Zona Azzurra) deutlich trubeliger zu als auf denen, die sich weiter vom Strand entfernt befinden.

Schließlich ist die Region ein Surferparadies. Es herrscht am Gargano häufig eine steife Brise, die ebenfalls meerseitig stärker ausfällt als im Schutz des dichteren Baumbestands.

Grundsätzlich bevorzugen wir Stellplätze, die sich in die natürliche Bepflanzung einfügen. Mattendächer mögen wir eher nicht. Allerdings sind sie insofern von Vorteil, als dass sie einen Großteil der Verschmutzung durch Laub, Harz etc. absorbieren.

Die rechteckigen Parzellen sind relativ tief und vergleichsweise schmal. So konnten wir unseren Mr. Hobbs nur längs und nicht quer aufstellen. Das wiederum führt dazu, dass man ziemlich dicht am Nachbarn steht. Teilweise endet die Vorderkante des Vorzelts an der Rückseite des Caravans des Nachbarn. Kein besonders schöner Ausblick. Wir hatten allerdings das Glück, dass wir in den gesamten zweieinhalb Wochen keine direkten Nachbarn bekamen.

Trotz ausreichend freiem Platz in der eigenen Parzelle und in den freien benachbarten Parzellen durfte das Auto während des Aufenthalts nicht am Stellplatz verbleiben, was sporadisch auch überprüft und bemängelt wurde.

Interessanterweise wurde uns im Vorfeld immer wieder versichert, dass keine Reservierungen möglich seien. Offenbar entspricht das nicht ganz der Wahrheit, wie einige Versprecher des Rezeptionspersonals immer wieder belegten.

Mindestens für Stammgäste scheint es durchaus Reservierungen zu geben. So haben diese die Möglichkeit ihren Caravan (über den Winter) auf einem wenige Kilometer entfernten, großen Parkplatz einzustellen. Der Parkplatzbetreiber stellt den Caravan zum Anreisezeitpunkt auf die vorab reservierte Parzelle während die Kunden ohne die caravanbedingten Tempolimits an- und abreisen können. Eine durchaus komfortable Option von denen sowohl Italiener als auch Deutsche regen Gebrauch machten.

Abgesehen von der Aushebelung der Tempolimits, scheint ein weiterer Vorteil zu sein, dass es der Parkplatzbetreiber mit einer ordentlichen Zulassung der Wohnwagen nicht so genau nimmt. Auf den paar Kilometern des Transfers scheint ein Kennzeichen eher überflüssig zu sein. 😉

Ausstattung des Campingplatz “Villagio Spiaggia Lunga”

In der Ferienanlage findet sich alles, was man von einem süditalienischen Campingplatz erwartet. Es gibt einen kleinen Supermarkt, in dem man alle Dinge des täglichen Bedarfs erhält. Die Preise sind nicht (wesentlich) teurer als in den beiden Supermärkten, die sich in einigen Kilometern Entfernung an der SP52 in Richtung Vieste befinden.

Für das kulinarische Wohlergehen sorgen eine Bar, ein Restaurant und eine loungige Beachbar. Das Restaurant bietet für einen Campingplatz durchaus gehobenes Niveau zum fairen Preis. Neben Pizza, die auch mitgenommen werden kann, finden sich vor allem Fisch, Meeresfrüchte sowie gegrilltes Fleisch und Gemüse auf der Karte. Pasta war überraschend unterrepräsentiert.

Die Gerichte haben uns durchgängig gut geschmeckt. Wenn auch die Pizza etwas nass und die Pasta für deutsche Gewohnheiten sehr al dente war. Letzteres trifft allerdings für alle Restaurants, in denen wir vor Ort speisten, zu.

Die Beachbar wird von der Franchisekette “Panini di Mare” betrieben und befindet sich am südlichen Ende des Geländes. Dort werden zu selbstbewussten Preisen Fisch und Meeresfrüchte als vollwertige Gerichte oder Snacks angeboten.

Ristorante La Casupola
Ristorante La Casupola

Wer einmal außerhalb des Geländes speisen möchte, dem sei das Lokal “La Casupola”, welches direkt an der SP 52 bis liegt, empfohlen. Dort bekommt man einfache aber ehrliche Speisen in einem gemütlichen und urigen Ambiente.

Für die Camper, die sich lieber selber versorgen wollen, gibt es über den Platz verteilt zahlreiche gemauerte Grillplätze zur freien Nutzung.

In der Strandzone findet sich außerdem ein kleiner Spielplatz sowie ein Kinderpool.

Zwei weitere Pools befinden sich in der Hügelzone. Diese waren für uns allerdings eine große Enttäuschung. Am Öffnungstag unternahmen wir eine Exkursion in den bergseitigen Teil der Anlage. Der Pool im Eingangsbereich der Hügelzone war aufgrund seiner Betoneinfassung und der laut dröhnenden Beschallung wenig einladend.

Daher beschlossen wir den Weg zum zweiten Pool, der sich auf der Spitze des “Hügels” im “siebten Himmel” befindet, auf uns zu nehmen. Wir ahnten allerdings nicht, was uns erwartete: Wir hatten etwas über hundert Höhenmeter über eine Serpentinenstraße in sengender Hitze zu bewältigen.

Landschaftlich war das sehr schön, aber eben auch sehr anstrengend.

Pool im "siebten Himmel"
Pool im “siebten Himmel”

Als wir nach etwa einer (gefühlten) Stunde endlich am Gipfel waren, mussten wir feststellen, dass der Pool erst zur Hälfte befüllt war. Darüber hinaus handelte es sich auch bei diesem Pool um eine schmucklose Betonlandschaft.

Zurück am Fuße des “Hügels”, wurde uns vom Bagnino mitgeteilt, dass die Pool-Anlage über die Mittagspause schließe.

Ein Pool, der in der schönsten Zeit des Tages geschlossen ist, macht für uns wenig Sinn, und daher suchten wir diesen Teil der Spiaggia Lunga nicht wieder auf.

Für diejenigen Urlauber, die keine Liegen und Sonnenschirme in den öffentlichen Strandbereich tragen wollen, stehen reichlich Liegen und Sonnenschirme zur Verfügung, die gegen Entgelt (~20 Euro/Tag) an der Rezeption gemietet werden können. Dabei war es uns problemlos möglich, die an der Rezeption bezahlte Reservierung, in Absprache mit der superlieben Bagnina, flexibel nach Wetterlage zu verschieben.

Die unvermeidliche Animazione war glücklicherweise relativ dezent. Während an allen anderen Strandabschnitten bis Mittags das Equipment ganzer Discotheken aufgefahren wurde, um Klein und Groß mit ohrenbetäubendem, teils mächtig übersteuertem Lärm zu Aqua-Gym anzufeuern, begnügte sich der Animateur in unserem Abschnitt mit einem Ghetto-Blaster, den man halbwegs ignorieren konnte. Ansonsten bekamen wir in der Zona Verde keine weitere Animazione mit.

Was allerdings auffällig war, war das permanente Feuerwerkskörper-ähnliche Knallen in der Nacht. Wir nehmen an, dass dies von nachtaktiven Jägern herrührte.

Und nicht zu vergessen ist auch die gigantische Menge von Mücken. Wir hatten noch nie zuvor so viele Mückenstiche wie in diesem Urlaub. Ein Insektenvernichter und ausreichend Mückenschutz sind dringend zu empfehlen.

Sanitäre Einrichtungen des Campingplatz “Villaggio Spiaggia Lunga”

Die drei Waschhäuser der Anlage sind aus unserer Sicht nicht mehr zeitgemäß. Nur die Waschhäuser in der “Zona Rossa” und der “Zona Verde” verfügen über Toiletten, wie wir sie hierzulande gewöhnt sind. Das Waschhaus in der strandnahen “Zona Azzurra” besitzt ausschließlich Stehtoiletten zum Hinhocken. Aber selbst die Toiletten mit den “normalen” Schüsseln haben weder Toilettenbrille noch -deckel.

Leider waren sie außerdem oft verschmutzt, was einerseits darauf zurückzuführen war, dass offenbar zahlreiche Mitcamper den Umgang mit einer Klobürste nicht beherrschen und andererseits die Reinigung zu selten und ausschließlich durch Abspritzen mit einem Wasserschlauch erfolgte.

Gleiches gilt auch für die Duschen. Uns ist absolut schleierhaft, wie einzelne Personen es schaffen, den Boden einer Dusche mit nur einem Duschgang vollständig mit Sand zu bedecken. Noch weniger verstehen wir, warum man den eingetragenen Sand nicht weg spült.

Es fehlte ein kleiner Vorraum, in dem man seine Schuhe, Kleidung und Bad-Accessoires trocken ablegen kann. Ebenso fehlten Ablagemöglichkeiten für Handtuch und all die Bad-Accessoires, die man so benötigt. Lediglich hinter der Türe gibt es drei Haken, sodass es sich empfiehlt, eine Tasche, die man aufhängen kann, mitzunehmen

Immerhin war das Duschen, wie es sich gehört, kostenfrei. Das Wasser stammt allerdings offenbar aus einer Entsalzungsanlage und schmeckte leicht salzig.

Es finden sich reichlich Waschbecken zum Spülen. Außerdem gibt es mindestens eine Waschmaschine, die gegen Münzeinwurf genutzt werden kann.

Gesamteindruck des Campingplatz “Villaggio Spiaggia Lunga”

Nachdem wir uns an die sanitäre Einrichtung gewöhnt hatten (das geht überraschend schnell), haben wir uns insgesamt auf dem Platz sehr wohl gefühlt. Es fehlte eigentlich an nichts. Dennoch hat der Platz noch viel Luft nach oben. Was wir hauptsächlich vermisst haben, ist der Blick für Details. Etwas buntere Bepflanzung, mehr Sauberkeit – mit kleinen Dingen könnte hier viel bewegt werden.

Der Platz ist weder besonders toll noch besonders schlecht. Was bei uns die Frage aufgeworfen hat, wieso der Platz laut ADAC Campingführer ein ADAC Tipp 2020 ist.

Campingplatz Villaggio Spiaggia Lunga
Vieste-Peschici, km 7
71019 Santa Maria die Merino
https://www.spiaggialunga.it

Kosten
Aufenthalt: 25.06.2020 – 11.07.2020
Stellplatz: Komfortstellplatz 83 in der Zona Verde
Gesamtpreis: 647,00 Euro (darin enthalten: 104,- Euro Miete für Sonnenschirm und Liege am Strand)
Auf den Gesamtpreis erhielten wir 15% Nachlass aufgrund des mehr als 14-tägigen Aufenthalts, sodass wir schließlich
569,15 Euro = ~35,00 Euro je Tag bezahlt haben

Ausflugsmöglichkeiten und Freizeitgestaltung am Gargano

Foresta Umbra
Foresta Umbra

Der Gargano punktet vor allem mit Natur. Im dichten Buchenwald des Nationalparks Foresta Umbra, der sich bis auf 800 Höhenmeter erstreckt, finden Wanderer und Mountainbiker unzählige Möglichkeiten um sich auszutoben. Italiener fliehen an Wochenenden und Feiertagen in die kühlen Höhen um im Schatten der Bäume zu picknicken.

Zu Wasser lassen sich mit entsprechenden Fortbewegungsmitteln die unzähligen Grotten erforschen. Der fast immer wehende Wind bietet Wind- und Kitesurfern ideale Voraussetzungen für rasante Fahrten. Und wenn der Wind einmal nicht so stark weht, besticht das Meer mit glasklarem Wasser.

Auch Sightseeing ist natürlich möglich, wenn es auch nicht ganz so viele imposante Orte gibt wie beispielsweise in der Toskana.

Strandleben am Spiaggia Lunga

Der namensgebende lange Strand ist an seinen Enden durch kleine Landvorsprünge begrenzt. An eher windigen Tagen lohnt eine Strandwanderung zu diesen Landvorsprüngen.

Auf der linken Seite findet sich eine extrem seichte Bucht und ein Trabucco, welcher auf einer kleinen Felshalbinsel steht. Durch das seichte Wasser erreicht man die kleine Insel in wenigen Minuten und kann einerseits das Trabucco und andererseits die Grotten auf der Rückseite erforschen. Manche Mutige wagen auch den Sprung ins Meer.

Auf der rechten Seite findet sich ebenfalls ein Trabucco. Festes Schuhwerk vorausgesetzt, kann man weiter in Richtung Vieste laufen. Auf dem Weg finden sich imposante Grotten. Schließlich erreicht man einen Turm und einen weiteren Trabucco, welche auf dem nächsten Landvorsprung stehen. Rund um den Landvorsprung finden sich die Steinbrüche, aus denen die Steine für den Turm geschnitten wurden.

Vieste und Peschici

Wenige Kilometer entfernt vom Campingplatz Spiaggia Lunga liegen die Orte Vieste und Peschici. Vieste ist der größere und nähergelegene Ort der beiden. Ein Bummel durch den Ort ist in knapp einer Stunde erledigt. Auf dem höchsten Punkt befindet sich eine militärisch genutzte Wehranlage, die man leider nicht besichtigen kann. Allerdings hat man von dort einen tollen Blick auf die Strandpromenade.

Ebenso wie Vieste bietet Peschici keine besonders heraus stechenden kulturellen Highlights. Beides sind typische italienische Ortschaften, in denen sich im Rahmen eines kleinen Ausflugs an jeder Ecke kleine Hingucker entdecken lassen.

Lido Baia San Felice

Von Vieste aus sind wir entlang der Küste mit Ziel Monte Sant’Angelo weiter in Richtung Süden gefahren. Einige Kilometer außerhalb von Vieste findet sich in einer Serpentine gelegen der Lido Baia San Felice.

Es handelt sich um eine paradiesische, einsame Bucht, die ein idealer Ausgangspunkt für Exkursionen mit dem Schlauchboot oder dem Schnorchel sein muss.

Ehemals befand sich dort ein Campingplatz. Die Parzellen und Waschhäuser sind noch erkennbar. Heute ist es nur noch ein Lido. Warum gibt man einen solch traumhaften Ort auf?

Wenn wir das nächste Mal an den Gargano reisen, werden wir in jedem Fall einen Tag an diesem herrlichen Fleck einplanen.

Monte Sant’Angelo

Nach der Entdeckung der Baia San Felice fuhren wir weiter auf der Küstenstraße, die immer wieder tolle Aussichten bietet, bis Monte Sant’Angelo, welches auf fast 800 Meter über dem Meer liegt.

Der Ort ist ein Pilgerort und hat mit der Grottenkirche San Michele ein besonderes Highlight zu bieten. Die touristische Infrastruktur des Ortes deutet darauf hin, dass sich in normalen Zeiten große Touristenscharen sammeln. Bei unserem Besuch war auf den riesigen Parkplatz und in der Grottenkirche jedoch gähnende Leere.

Neben der Grottenkirche steht in Monte Sant’Angelo ein Normannenkastell, welches offenbar in den letzten Jahrzehnten rekonstruiert wurde. Im Familienalbum fand sich ein Foto aus dem Jahr 1985, welches den Unterschied zwischen damals und heute veranschaulicht.

Fazit

Unser erster längerer Urlaub im Caravan am Gargano hat uns super gefallen. Vor allem die landschaftlich abwechslungsreiche Region hat uns begeistert.

Leider hatten wir kein Schlauchboot oder Kanu dabei. Auch die Wanderschuhe waren nicht griffbereit. Schon alleine um die Grotten und die Foresta Umbra zu erkunden werden wir in nicht allzu ferner Zukunft wieder an den Gargano reisen.

Dann werden wir allerdings nicht erneut auf den Campingplatz “Villaggio Spiaggia Lunga” zurück kehren und statt dessen, dem Campingplatz Centro Touristico San Nicola bei Peschici den Vorzug geben.

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